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Schimmel

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Das Wort Schimmel bezeichnet umgangssprachlich Schimmelpilze beziehungsweise den konkreten Schimmelpilzbefall in einer Wohnung (oder einem anderen Innenraum) sowie auf Lebensmitteln. Den Schimmel an sich gibt es nicht. Biologen unterscheiden rund 130.000 verschiedene Schimmelpilzarten. Die Wissenschaftler vermuten aber, dass es etwa 250.000 Arten gibt.

 

Biologie der Schimmelpilze

 

Der Aufbau eines Schimmelpilzes ähnelt dem eines „normalen“ Pilzes: Er besteht im Wesentlichen aus einem Myzel, einem Geflecht fadenförmiger Zellen, Hyphen genannt. Das Myzel macht den eigentlichen Pilz aus, bleibt aber oft unsichtbar, da es sich unter der befallenen Oberfläche befindet – dies ist übrigens auch bei Speisepilzen wie zum Beispiel Champignons der Fall.

 

Der sichtbare Teil – das, was man sieht, wenn man von Schimmel an der Wand spricht – sind die Fruchtkörper (Konidienträger). Dort bildet der Schimmel Sporen aus, denn die Vermehrung der Pilze verläuft in der Regel asexuell. Die Sporen gibt der Pilz an die Umgebungsluft ab. Erreicht eine Spore ein Umfeld, an dem entsprechende Bedingungen herrschen, siedelt sie sich dort an und bildet einen neuen Pilz.

 

Drei Faktoren zum Überleben

 

Schimmelpilze sind sogenannte Saprobionten. Sie verwerten totes, organisches Material. Somit erfüllen sie in der Natur einen sinnvollen Zweck. Damit Schimmelpilze gedeihen können, müssen bestimmte Voraussetzungen bestehen:

 

 

Um Schimmel in Innenräumen zu vermeiden, ist es also wichtig, für ein gesundes Raumklima zu sorgen. Dabei kommt der Luftfeuchtigkeit eine große Rolle zu. Sie ist der einzige Faktor in einem Innenraum, der sich gezielt regulieren lässt. Die beiden anderen Faktoren (Umgebungstemperatur, organisches Material) lassen sich nicht eliminieren, ohne den Raum nicht unbewohnbar zu machen.

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Gesundheitsrisiko Schimmelpilz

 

Tatsächlich werden Schimmelpilze in den unterschiedlichsten Bereichen als Nützling verwendet. Der bekannteste ist die Lebensmittelindustrie; einige Schimmelpilzarten können Käse veredeln. Ein anderer ist die Medizin (Stichwort: Penicillin). In vielen anderen Fällen gefährdet der Schimmel allerdings unsere Gesundheit. Ausschlaggebend sind hier zwei Aspekte:

 

 

Aus gesundheitlichen Gründen ist es also wichtig, bei einem Schimmelbefall umgehend den Wohnungseigentümer zu informieren. Dieser muss sofort einen Sachverständigen damit beauftragen, den Umfang des Schadens zu begutachten. Außerdem gibt dieser Empfehlungen, wie der kontaminierte Gebäudeteil saniert und die Ursache für den Schaden beseitigt werden muss.

 

 

KONTAKT
Georg Meyer
Geschäftsführer

www.schimmelprotektor.de co/
Klimagriff GmbH
Grünewalder Str. 29-31
42657 Solingen

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