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Schimmel im Wohnzimmer

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Schimmel im Wohnzimmer tritt seltener auf als im Kinder- oder Schlafzimmer. Entsteht in diesem Raum trotzdem Schimmel, ist der Auslöser für das Schimmelwachstum immer Feuchtigkeit. Die Ursache für Schimmelbildung im Wohnzimmer kann in zu hoher Luftfeuchtigkeit, die beispielsweise durch ein Aquarium oder durch zu viele Zimmerpflanzen hervorgerufen werden könnte, liegen. Möglich ist auch eine zu niedrige Luftzirkulation: Entweder weil der Wohnungsnutzer zu wenig gelüftet hat. Oder weil das Wohnzimmer und/oder das Wohnzimmerfenster eine hohe Dichtigkeit aufweist.

Auch wenn die Außenwand mit einem Schrank oder einem Regal zugestellt ist, kann Schimmel im Wohnzimmer entstehen, denn das Zustellen der Wand kann zu einer Wärmebrücke führen. Zudem kann aufgrund der bautechnischen Bedingungen die Außenwand einen zu schlechten Dämmwert besitzen – dies kommt vor allem bei Altbauten vor.

Eine naheliegende Lösung zur Vermeidung von Schimmel im Wohnzimmer kann das Umstellung des Lüftungsverhaltens sein. Liegt ein bautechnisches Problem vor, das die Schimmelbildung im Wohnzimmer ausgelöst hat, muss die Wohnung/das Gebäude saniert werden.

Schimmel im Wohnzimmer wird – wie in jedem anderen Raum auch – durch zu hohe Feuchtigkeit ausgelöst. Doch wie ist die Schimmelbildung im Wohnzimmer überhaupt möglich?

Betrachtet man eine Wohnung, dann fällt auf, dass jeder Raum durch die Art seiner Nutzung definiert wird. In der Küche wird gekocht. Im Schlafzimmer geschlafen. Und im Kinderzimmer spielen die Kinder. Der Begriff „wohnen” ist im Zusammenhang mit dem Wohnzimmer vielleicht etwas zu allgemein gehalten; schließlich wohnt man ja in der gesamten Wohnung. Das Wohnzimmer ist aber wohl der Mittelpunkt jeder Wohnung. Hier kommt die gesamte Familie zusammen, um sich zu unterhalten, um Gesellschaftsspiele zu spielen oder um einfach nur gemeinsam fernzusehen. Hier treffen bei Familienfeiern die Gäste zusammen. Und in einem solchen Fall wird das Wohn- gern in ein Esszimmer verwandelt.

Schon ohne sich darüber Gedanken zu machen, wird im Wohnzimmer instinktiv vieles richtig gemacht, um Schimmelbildung zu vermeiden. Da, wo viele Menschen zusammentreffen, ist die Raumluft oft verbraucht. Also wird im Wohnzimmer regelmäßig gelüftet. Da das Wohnzimmer dem gemeinsamen Zusammensein dient und man es deshalb gern behaglich darin hat, wird es auch regelmäßig geheizt. Richtig lüften und heizen spielt in der Vermeidung von Schimmel eine große Rolle. Jeder Mensch produziert durch atmen, schwitzen, kochen oder duschen Wasser. Tatsächlich können bei einem Vier-Personen-Haushalt täglich rund 15 Liter Feuchtigkeit zusammenkommen. Diese Feuchtigkeit wird an die Raumluft abgegeben und erhöht die relative Luftfeuchtigkeit in der Wohnung erheblich.

Es ist dabei wichtig, die Zusammenhänge zu verstehen: Schimmelsporen sind genauso wie Viren oder Bakterien ein natürlicher Bestandteil der Luft und daher überall vorhanden. Damit die Spore Schaden anrichten kann, indem sie sich irgendwo einnistet und aus ihr eine neue Schimmelkultur entsteht, müssen mehrere Komponenten zusammenspielen:

  • Die Raumtemperatur muss einen Wert zwischen 0 und 60 °C betragen. In jedem normalen Wohnzimmer dürfte die Temperatur irgendwo in der Mitte – vermutlich zwischen 20 und 25 °C – liegen.
  • Der Schimmel braucht Nahrung. Als genügsames Lebewesen kann er organisches Material verwerten, dass in jedem Wohnzimmer vorkommt, beispielsweise im Teppich, in herumliegenden Kleidungsstücken und natürlich in der Tapete. Selbst Hausstaub reicht dem Schimmel als Nahrungsquelle vollkommen aus.
  • Eine große Rolle spielt die Feuchtigkeit, die im Wohnzimmer vorkommt. Beträgt die relative Luftfeuchtigkeit 80%, kann sich der Schimmel optimal entwickelt. Hat sich die Schimmelspore bereits an einer günstigen Stelle eingenistet und damit angefangen, einen neuen Schimmelpilz zu bilden, dann reicht dem Schädling bereits eine relative Luftfeuchtigkeit von 70%, um Gedeihen zu können.

Der Grad der Feuchtigkeit ist der einzige Faktor, den der Wohnungsnutzer regulieren kann, um die Bildung von Schimmel im Wohnzimmer zu vermeiden. Im Wohnzimmer herrscht ein großes Kommen und Gehen. Je nachdem, wie viele Personen das Wohnzimmer über einen gewissen Zeitraum nutzen, muss eventuell häufiger (und länger) gelüftet werden. Die Menschen, die sich im Wohnzimmer aufhalten, sind nicht die einzige Feuchtigkeitsquelle. Auch Zimmerpflanzen, mit denen Wohnungsnutzer ihr Wohnzimmer verzieren, geben Flüssigkeit an die Raumluft ab. Auch Haustiere muss man einkalkulieren, beispielsweise Hunde, die im Wohnzimmer möglicherweise ihren Stammplatz auf einer Hundedecke neben der Couch haben. Naturgemäß geben Aquarien Feuchtigkeit an die Raumluft ab.

In der Regel sollte es reichen, dass man das Wohnzimmer dreimal am Tag für fünf Minuten stoßlüftet, damit die Luftfeuchtigkeit zur effektiven Schimmelvermeidung abgelüftet wird. Kalkuliert man mehrere Feuchtigkeitsquellen ein, sollte man den Raum eventuell viermal am Tag lüften – vielleicht fünf statt zehn Minuten. Im Zusammenhang mit dem Lüften sollte man das Heizen nicht vergessen. Die Temperatur im Wohnzimmer sollte zwischen 17 und 22 °C liegen. Dadurch wird gewährleistet, dass die Temperaturen im Raum über dem Taupunkt liegen. Dann sollte Schimmelbildung im Wohnzimmer vermieden werden.

Doch welche Rolle spielt der Taupunkt in diesem Zusammenhang? Warme Luft bewegt sich immer in die Richtung, wo die Luft kälter ist. Reichert sich die Raumluft im Wohnzimmer mit relativ hoher Luftfeuchtigkeit an, wird sich diese warme und sehr feuchte Luft einen Ort suchen, an dem die Feuchtigkeit kondensieren kann. In der Regel geschieht dies an der Außenwand, wo es der Wohnungsnutzer meistens nicht mitbekommt, oder am Fenster. Das Ergebnis kennt jeder: beschlagene Fensterscheiben. Bei so viel Feuchtigkeit sind ideale Bedingungen erreicht, die das Wachstum von Schimmel im Wohnzimmer fördern. In diesem Fall sollte man sein Lüftungs- und Heizverhaltens umstellen – das gilt gerade für Wohnungen in energieeffizient sanierten Gebäuden, die eine hohe Dichtigkeit aufweisen, welche die natürliche Luftzirkulation unterbindet.

Ein weiterer Aspekt: Wohnungsnutzer sollten unbedingt vermeiden, im Wohnzimmer und in allen anderen Räumen Möbelstücke und andere Gegenstände direkt vor eine Außenwand zu stellen. Tun sie es doch, kühlen die Wände aus und es entstehen Wärmebrücken. An Wänden mit Wärmebrücken kondensiert Feuchtigkeit aus der Luft sehr leicht. Durch das Zustellen der Außenwand eines Wohnzimmers mit einem Bücherregal oder dem Wohnzimmerschrank wird zudem die Luftzirkulation verhindert, die ansonsten dazu beiträgt, dass das Kondenswasser abgelüftet wird. Zu hohe Feuchtigkeit ist aber immer der Auslöser für Schimmelbildung im Wohnzimmer.

Stimmt das Nutzerverhalten und es entsteht trotzdem Schimmel im Wohnzimmer, muss man von einem bautechnischen Mangel ausgehen. Die Außenwand kann – gerade bei Altbauten – einen schlechten Dämmwert (U-Wert) haben. In so einem Fall tritt ein ähnlicher Effekt auf wie beim falschen Aufstellen der Möbel: eine Wärmebrücke. Es kann auch ein defektes Bauteil dafür verantwortlich sein, dass Feuchtigkeit ins Wohnzimmer gelangt und dort Schimmel auslöst. Bei einer verstopften Regenrinne, einem undichten Dach oder Schäden am Estrich sollte ein Fachmann herangezogen werden, um den Schaden zu reparieren oder feuchte Räume zu trocknen. Hat zu hohe Feuchtigkeit das Wachstum von Schimmel breitflächig ausgelöst, kommt man um eine Sanierung nicht herum.


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Georg Meyer
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