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Schimmel im Kinderzimmer

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Schimmel im Kinderzimmer tritt relativ häufig auf. Auslöser für das Schimmelwachstum ist immer Feuchtigkeit. Die Ursache dafür kann zu hohe Luftfeuchtigkeit sein. Sie entsteht durch Schweiß und die Atemluft des Kindes, während es schläft. Auch eine zu niedrige Luftzirkulation – entweder weil zu wenig gelüftet wird, oder weil das Zimmer samt Fenster eine hohe Dichtigkeit aufweist – kann der Grund für Schimmelbildung im Kinderzimmer sein.

In Kinderzimmern halten sich oft mehrere Kinder auf: Geschwister, die den Raum dauerhaft zu zweit oder zu dritt nutzen. Und natürlich Freunde, die zu Besuch sind. Viele Kinder in einem relativ kleinen Raum verursachen eine hohe Luftfeuchtigkeit. Dazu können auch Zimmerpflanzen und Haustiere beitragen. Das alles muss man im Blick haben, um Schimmelbildung im Kinderzimmer zu vermeiden.

Wenn die Außenwand des Kinderzimmers mit einem Schrank oder einem Regal zugestellt ist, kann hier Schimmel entstehen. Warum? Das Zustellen von Wänden führt oft zu Wärmebrücken. Gerade bei Altbauten muss ein weiterer Aspekt einkalkuliert werden: Bautechnisch bedingt kann die Außenwand einen sehr schlechten Dämmwert aufweisen.

Eine naheliegende Lösung, um Schimmel im Kinderzimmer fernzuhalten, kann in der Umstellung des Heiz- und Lüftungsverhaltens liegen. Liegt allerdings ein bautechnisches Problem vor, so muss die Wohnung/das Gebäude saniert werden.

Schimmel im Kinderzimmer ist ein sensibles Thema. Nichts liegt Eltern wohl mehr am Herzen als die Gesundheit und das Wohlergehen ihrer eigenen Kinder. Die Gesundheit des Kindes ist aber gefährdet, sobald sich Schimmel im Kinderzimmer ausbreitet.

Allgemein gesagt, ist zu hohe Feuchtigkeit immer der Auslöser für die Bildung von Schimmel. Das Kinderzimmer ist ein Raum mit vielen möglichen Feuchtigkeitsquellen. Da ist einmal das Kind selbst, das das Zimmer vielseitig nutzt: als Spiel-, Wohn- und Schlafzimmer. Jeder Mensch produziert täglich Wasser. In einem Haushalt wird geduscht und gekocht. Das Kinderzimmer ist davon nicht betroffen – vorausgesetzt es zieht kein Dunst aus der Küche oder aus dem Badezimmer dorthin. Aber Kinder atmen und schwitzen naturgemäß. Und sowohl der Schweiß als auch die ausgeatmete Luft gelangen an die Raumlauft und erhöhen dort die Luftfeuchtigkeit. All das spielt bei Schimmelbildung im Kinderzimmer eine Rolle. Bei einem Vier-Personen-Haushalt muss man mit rund 15 Litern Feuchtigkeit rechnen, die menschengemacht an die Wohnung abgegeben werden.

Bei der Nutzung des Kinderzimmers stellen sich mehrere Fragen: Wie lange hält sich das Kind darin auf? Wird das Zimmer nur von einem Kind benutzt oder von mehreren? Sind regelmäßig andere Kinder zu Besuch? Gibt es neben dem Kind weitere Feuchtigkeitsquellen? In manchen Kinderzimmern steht ein Aquarium. Auch Zimmerpflanzen oder Kleintiere wie Hamster oder Kaninchen produzieren Wasser und erhöhen so die Luftfeuchtigkeit im Raum.

Damit sich Schimmel im Kinderzimmer ausbreiten kann, muss sich zunächst einmal eine Schimmelspore irgendwo im Raum einnisten können. Die Sporen sind ein natürlicher Bestandteil der Luft und somit überall – also auch im Kinderzimmer vorhanden. An sich stellt dies kein Problem dar. Wenn aber verschiedene Bedingungen eintreten, kann sich aus einer einzelnen Schimmelspore eine ganze Schimmelkultur entwickeln:

  • Erste Bedingung ist die Temperatur. Damit Schimmel wachsen kann, braucht er eine Raumtemperatur zwischen 0 und 60 °C. In jeder Wohnung liegt die Temperatur sowohl über dem Gefrierpunkt als auch deutlich unter 60 °C.
  • In der Wohnung muss organisches Material vorhanden sein, das dem Schimmel als Nahrungsquelle dient. Schimmelpilze sind dabei sehr genügsam. Dieses findet der Schimmel in Teppichböden, Kleidungsstücken und in der Tapete. Sogar gewöhnlicher Hausstaub reicht dem Schimmel als Nahrungsquelle ihnen schon.
  • Eine Schlüsselrolle kommt der Feuchtigkeit zu, da sie die einzige Komponente ist, die die Wohnungsnutzer regulieren können. Beträgt die relative Luftfeuchtigkeit 80%, findet der Schimmel optimale Bedingungen vor. Hat sich die Spore irgendwo eingenistet und bereits damit begonnen, ein Myzel zu bilden, genügt dem Schimmel bereits eine relative Luftfeuchtigkeit von 70%, um überleben zu können.

Um die Entstehung von Schimmel im Kinderzimmer zu verhindern, sollte die Luftfeuchtigkeit auf ein normales Maß reduziert werden. Um dies zu erreichen, sollte man sein Heiz- und Lüftungsverhalten an den Bedingungen, die im Kinderzimmer herrschen, anpassen. Dabei muss den Kindern natürlich begreiflich gemacht werden, dass ihr Zimmer drei- oder viermal am Tag für mindestens fünf Minuten gelüftet werden muss. Nur so lässt sich Schimmel im Kinderzimmer effektiv vermeiden.

Warme Luft bewegt sich immer dorthin, wo es kälter ist. Ist die Luft im Kinderzimmer mit relativ hoher Luftfeuchtigkeit gesättigt, besteht die Gefahr, dass die Feuchtigkeit dort, wo es im Raum am kältesten ist, kondensiert. Das geschieht meistens am Fenster oder an der Außenwand. Wird dafür gesorgt, dass im Kinderzimmer permanent Temperaturen zwischen 17 und 22 °C liegen, dann wird dafür gesorgt, dass der Raum über dem Taupunkt liegt und die relative Luftfeuchtigkeit ein gesundes Maß hat. Um zu erreichen, dass relativ hohe Luftfeuchtigkeit abgelüftet wird, empfiehlt es sich, regelmäßig stoßzulüften.

Doch auch wer richtig heizt und lüftet, kann einen Fehler begehen, der das Wachstum von Schimmel im Kinderzimmer fördert, nämlich Beim Aufstellen von Möbeln oder anderer Gegenstände. Steht ein Regal oder ein Schrank direkt an der Außenwand, kann das oft zu einer Wärmebrücke führen. Dann kühlt die hinter dem Möbelstück befindliche Wand aus. Anfallende Feuchtigkeit hat es nun leicht, an dieser Stelle zu kondensieren und Schimmelbildung im Kinderzimmer fördern. Das Zustellen durch Regale oder Schränke ist eine nicht zu unterschätzende Gefahrenquelle, denn es verhindert die Luftzirkulation, sodass das kondensierte Feuchtigkeit nicht abgelüftet werden kann.

Doch nicht nur der Wohnungsnutzer kann durch falsches Verhalten Schimmel im Kinderzimmer verursachen. Auch bautechnische Gründe können die Schimmelbildung fördern. Gerade bei Altbauten kann die Außenwand einen schlechten Dämmwert (U-Wert) besitzen. Hier kann ein ähnlicher Effekt auftreten wie beim falschen Aufstellen der Möbel: eine Wärmebrücke. Auch kann ein defektes Bauteil dafür verantwortlich sein, dass Feuchtigkeit in das Kinderzimmer gelangt und hier Schimmel auslöst. Bei einer verstopften Regenrinne, einem undichten Dach oder Schäden am Estrich auftritt muss ein Fachmann herangezogen werden, der den Schaden repariert und feuchte Räume professionell trocknet. Hat die Feuchtigkeit das Wachstum von Schimmel bereits ausgelöst, kommt man um eine Sanierung nicht herum.


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