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Schimmel im Arbeitszimmer

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Schimmel im Arbeitszimmer kann deshalb auftreten, weil der Raum oft unregelmäßig genutzt wird. Entsteht hier Schimmel, ist der Auslöser für das Schimmelwachstum immer Feuchtigkeit. Mit hoher Wahrscheinlichkeit liegt die Ursache dafür in zu hoher Luftfeuchtigkeit. Diese kann beispielsweise durch zu viele Zimmerpflanzen hervorgerufen werden. Möglich ist auch eine zu niedrige Luftzirkulation: Entweder wird das Arbeitszimmer zu wenig gelüftet. Oder der Raum bzw. das Fenster weist eine sehr hohe Dichtigkeit auf. Zudem heizen viele Menschen ihr Arbeitszimmer unregelmäßig beziehungsweise lassen es durch andere Räume „mitheizen“, um Kosten und Energie zu sparen – ein Fehler, der Schimmelbildung im Arbeitszimmer auslösen kann.

Steht ein Schrank oder ein Regal direkt an der Außenwand, kann Schimmel im Arbeitszimmer entstehen, denn das Zustellen der Wand führt oft zu einer Wärmebrücke. Auch bautechnische Bedingungen können Schimmel verursachen, nämlich wenn die Außenwand einen zu schlechten Dämmwert aufweist; gerade Altbauten sind davon betroffen.

Um Schimmel im Arbeitszimmer zu vermeiden, kann das Umstellung des Lüftungs- und Heizverhaltens helfen. Bei bautechnischen Problemen, die für die Schimmelbildung im Arbeitszimmer verantwortlich sind, muss die Wohnung/das Gebäude saniert werden.

Schimmel im Arbeitszimmer wird wie in jedem anderen Raum auch durch Feuchtigkeit ausgelöst. Doch warum taucht Schimmel im Arbeitszimmer überhaupt auf?

Einer der Gründe kann eine unregelmäßige Nutzung des Zimmers sein. Freiberufler mögen sich regelmäßig im Arbeitszimmer ihrer Wohnung aufhalten, da sie es genauso benutzen wie Angestellte das Büro in der Firma. Wer sich aber nur sporadisch in seinem Arbeitszimmer aufhält, begeht hier im Umgang mit der Luftfeuchtigkeit möglicherweise Fehler.

Nutzt man einen bestimmten Raum seiner Wohnung nur selten, kann es sein, dass man diesen nur wenig oder gar nicht lüftet. Das kann verheerende Folgen nach sich ziehen. Durch das Lüften gelangt nicht nur Frischluft in einen Raum, verbrauchte Luft wird gleichzeitig an die Außenwelt abgegeben. Die verbrauchte Luft enthält viel Luftfeuchtigkeit, die sich aus mehreren Quellen speist. Zum einen kann Feuchtigkeit von vorhandenen Zimmerpflanzen in die Raumluft abgegeben werden. Eine weitere Quelle sind die Wohnungsnutzer selbst. Jeder Mensch produziert täglich Wasser durch kochen, duschen, schwitzen, ausatmen usw. Bei einem Vier-Personen-Haushalt können dabei rund 15 Liter Feuchtigkeit zusammenkommen, die an die Raumluft der Wohnung abgegeben werden. Dies erhöht die relative Luftfeuchtigkeit erheblich. Und erhöhte Luftfeuchtigkeit  begünstigt die Schimmelbildung im Arbeitszimmer.

In diesem Zusammenhang muss man folgendes berücksichtigen: Schimmelsporen sind natürlicher Bestandteil der Luft und somit überall vorhanden. Damit aus einer Spore eine neue Schimmelkultur entstehen kann, müssen folgende Komponenten zusammenkommen:

  • Die Raumtemperatur muss zwischen 0 und 60 °C liegen. In jeder Wohnung liegt die Temperatur über dem Gefrierpunkt und deutlich unter 60 °C.
  • Es muss organisches Material vorhanden sein, von dem der Schimmel sich ernähren kann. Schimmelpilze sind genügsame Lebewesen. Als Nahrungsquelle reicht ihnen schon Hausstaub. Aber auch Teppichböden, Kleidungsstücke und vor allem Tapeten enthalten organisches Material, von dem der Schimmel sich ernähren kann.
  • Zudem spielt die Feuchtigkeit eine Rolle. Beträgt die relative Luftfeuchtigkeit 80%, kann der Schimmel wunderbar gedeihen. Hat sich die Schimmelspore irgendwo eingenistet und erfolgreich damit begonnen, ein Myzel zu bilden, genügt dem Schimmel bereits eine relative Luftfeuchtigkeit von 70% zum Überleben.

An den Temperaturbedingungen, unter denen Schimmel gedeihen kann, und an dem Nahrungsangebot kann man wenig ändern. Um Schimmel im Arbeitszimmer zu vermeiden, gilt es also, die Feuchtigkeit auf ein normales Maß zu reduzieren. Auch wenn man sich im Arbeitszimmer selbst wenig aufhalten sollte, können bestimmte Faktoren dafür sorgen, dass die Luftfeuchtigkeit besonders hoch ist.

Einer dieser Gründe kann das Heizverhalten der Wohnungsnutzer sein. Es gibt Räume, die oft gar nicht oder nur selten geheizt werden. Ein typischer Ort dafür ist das Schlafzimmer. Beim Arbeitszimmer neigen viele Menschen zu einem ähnlichen Verhalten wie beim Schlafzimmer. Da sie sich hier nicht so oft aufhalten, denken sie, es reicht aus, das Arbeitszimmer durch andere Räume „mitheizen“ zu lassen. Der Grund dafür ist nachvollziehbar: Ein Raum, der wenig oder gar nicht geheizt wird, spart Energie ist dadurch auch Kosten. Das ist allerdings eine Milchmädchenrechnung, die den Wohnungsnutzer teuer zu stehen kommen kann.

Warme Luft bewegt sich immer in Richtung kalte Luft. Wird in einer Wohnung fast jeder Raum regelmäßig geheizt, fließt die warme Luft naturgemäß in Richtung kältester Raum. Das kann dann das Schlafzimmer oder das Arbeitszimmer sein. Warme Luft kann mehr Feuchtigkeit halten als kalte. Dringt diese mit relativ hoher Luftfeuchtigkeit gesättigte Luft in einen kalten Raum ein, besteht die Gefahr, dass die Feuchtigkeit hier kondensiert. In der Regel geschieht das am Fenster oder an der Außenwand. Jetzt treten ideale Bedingungen ein, um das Wachstum von Schimmel im Arbeitszimmer zu fördern. Abhilfe kann hier eine Umstellung des Lüftungs- und Heizverhaltens leisten. Wird dafür gesorgt, dass im Arbeitszimmer permanent Temperaturen zwischen 17 und 22 °C liegen, dann wird dafür gesorgt, dass der Raum über dem Taupunkt liegt und die relative Luftfeuchtigkeit ein gesundes Maß hat. Durch regelmäßiges Stoßlüften wird Luft, die viel Feuchtigkeit enthält, abgelüftet. Dadurch erreicht der Wohnungsnutzer, dass Schimmel im Arbeitszimmer effektiv vermieden wird.

Eine weitere, nutzungsbedingte Ursache für Schimmel im Arbeitszimmer liegt im Aufstellen von Möbeln oder anderer Gegenstände im Raum. Steht ein Schrank oder ein Regal direkt an der Außenwand, kann das oft zu einer Wärmebrücke führen. Die hinter dem Möbelstück befindliche Wand kühlt aus. Anfallende Feuchtigkeit hat es dann leicht, an dieser Stelle zu kondensieren. Das Zustellen durch einen Schrank oder ein Regal verhindert zudem die Luftzirkulation, sodass das Kondenswasser nicht abgelüftet werden kann. Der Schimmelbildung im Arbeitszimmer sind Tür und Tor geöffnet.

Weitere Gründe für Schimmel im Arbeitszimmer sind bautechnischer Natur. Die Außenwand kann – gerade bei Altbauten – einen schlechten Dämmwert (U-Wert) aufweisen. Hier kann ein ähnlicher Effekt auftreten wie beim falschen Aufstellen der Möbel: eine Wärmebrücke. Auch kann ein defektes Bauteil verantwortlich dafür sein, dass Feuchtigkeit ins Home Office eindringt und Schimmel im Arbeitszimmer auslöst. Egal ob eine Regenrinne verstopft ist, das Dach undicht ist oder Schäden am Estrich auftritt – Beschädigungen am Gebäude müssen fachmännisch repariert, feuchte Räume professionell getrocknet werden. Hat die Feuchtigkeit das Wachstum von Schimmel bereits ausgelöst, kommt man um eine Sanierung nicht herum.


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