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Richtig heizen und lüften um Schimmelpilz zu vermeiden

heizen und lueften

Wie immer im Leben ist das richtige Maß, das Maß der Dinge.

Heizen und Lüften sind wie Yin und Yang.

Und hier stecken mehrere Widersprüche in der Debatte um Heizen, Lüften und Schimmelvermeidung

yinyang

(Taiji, das Symbol für „individuelles“ Yin und Yang Yin und Yang (chinesisch 陰陽 / 阴阳, Pinyin yīn yáng) sind zwei Begriffe der chinesischen Philosophie, insbesondere des Daoismus. Sie stehen für polar einander entgegengesetzte und dennoch aufeinander bezogene Kräfte oder Prinzipien)

Wir wollen es warm haben und dafür so wenig wie möglich Kosten ausgeben.
Auf der anderen Seite wollen wir mit frischer Luft gesund leben und Schimmel möglichst vermeiden.

„Nicht zu viel warme Luft heraus Lüften, das Kostet zu viel Geld.“

In diesem Satz steckt Wahrheit und Irrglaube zugleich und ein weiterer Widerspruch, zumindest was unser Geldbeutel oder Sparfuchs zu uns sagt.

Wieso?

Um mit der Wahrheit zu beginnen, wenn die warme Luft trocken wäre, also unter ca. 40 % relativer Luftfeuchtigkeit, dann wäre es aus der Sicht der Schimmelbildung tatsächlich Verschwendung zu lüften.

Beim Irrglauben kommt die Feuchtigkeit zweifach ins Spiel.

1. Warme Luft die Feucht ist braucht viel mehr Energie um aufgeheizt zu werden als trockene Luft
2. Warme Luft kann viel mehr Feuchtigkeit aufnehmen als trockene Luft und wenn man eine funktionierende Heizung hat, ist das der entscheidende Vorteil um Schimmel zu vermeiden.

Wenn Ihre Raumluft wärmer und feuchter ist als die Außenluft, dann können Sie mit richtigem Lüften und Heizen eine Wohnung/Gebäude sehr schnell trocken lüften, um Feuchtigkeitsschäden und Schimmel zu vermeiden.

Ein Beispiel wie Sie mit richtigem Heizen und Lüften Schimmelvermeiden und unterm Strich Geld sparen.

Angenommen wir haben Winter und draußen ist es 0 °C und die Feuchtigkeit beträgt 90 %, halt so ein ungemütliches und feuchtes Novemberwetter.

Da die Lufttemperatur nur 0° C beträgt, kann diese Luft maximal 4,8 Gramm Wasser/m³ in sich tragen. Bei 90 % relative Feuchtigkeit wären das dann 4,8 x 0,90 = 4,32 Gramm Wasser/m³ in der Außenluft.

Ferner nehmen wir mal an, dass bei Ihnen im Wohnzimmer 22° C herrschen bei einer Luftfeuchtigkeit von ca. 70 %, dies wäre im Übrigen ein hervorragendes Klima für eine Schimmelbildung.

22° warme Luft kann maximal 19,40 Gramm Wasser / m³ in sich tragen. Bei 70 % wären, dass 19,40 x 0,70 = 13,58 Gramm Wasser/m³ Raumluft, also eine Differenz von 9,26 Gramm.

Wenn Sie also Lüften würden und Ihr Raum wäre 4,00x4,00x2,50, dann wären das rund 40 m³ und 530 ml Wasser die bei Ihnen im Wohnzimmer in der Luft herumschwirren. Wenn nun der Luftaustausch durch Stoßlüften mit den Fenstern geschieht, reduzieren Sie den Wassergehalt in der Luft maßgeblich. Um genau zu sein um 357 ml, das wäre ein großes Glas Wasser das Sie gerade herausgelüftet hätten.

Wenn Sie diesen Vorgang innerhalb von ein paar Tagen oder paar Wochen kontinuierlich, ca. 2-3-mal am Tag, durchführen, entfeuchten Sie Ihre ganze Wohnung nur mit richtigem Heizen und Lüften und der Schimmel hat keine Chance.

Ja jetzt kommen bestimmt wieder die Einwände vom Geldbeutel und Sparfuchs, das kostet doch Geld.

Richtig, aber ohne Investition in das Heizen werden Sie das Wasser/Feuchtigkeit nicht los, vorausgesetzt Sie haben natürlich zu viel Wasser/Feuchtigkeit in der Wohnung.
Da beißt die Maus keinen Faden ab.

Die gute Nachricht, in der Regel dauert das Herbst- und Winterwetter, also die Tage, an denen wir heizen müssen, über ein halbes Jahr, also 7 Monate bzw. rund 30 Wochen.

Wenn Sie also zwei bis maximal vier Wochen mehr bzw. richtig Heizen, sind das erstmal Kosten die das Heizen und Lüften gegen Schimmel verursacht, das ist die eine Seite der Medaille.

Auf der anderen Seite der Medaille stehen aber weitere 26 Wochen, wo die Raumluft dann trocken ist, weniger Energie zum Aufwärmen benötigt und Schimmel bei Ihnen kein Thema ist.

Also ein Verhältnis von 4/26, Sie sollten das mal wirklich ausprobieren.

Die gute Nachricht für den Sparfuchs, wenn Sie alles richtig gemacht haben und Ihre Wände durch richtiges Heizen und Lüften trocken und schimmelfrei sind, dann kommt jetzt der Bonus.

Trockene Wände dämmen um ein Vielfaches besser als Wände die feucht sind.
4 % Schadenfeuchte im Mauerwerk reduziert den Dämmwert um 50 %.

Feuchtigkeits Diagramm

Wenn Sie beim richtigen Lüften Unterstützung benötigen, können wir Ihnen den Klimagriff an Herz legen. Der Lüftungsassistent zeigt Ihnen nicht nur an wann Feuchtigkeit zum Problem werden könnte, sondern er berechnet auch wie lange Sie lüften sollten, um ein optimales Ergebnis zu erzielen.

 

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Georg Meyer
Geschäftsführer

www.schimmelprotektor.de co/
Klimagriff GmbH
Grünewalder Str. 29-31
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